GEMINI KNOWLEDGE-BUNDLE – PROJEKTMODI
Version 8.1

ROUTING-HINWEIS
Diese Wissensdatei enthält die logisch getrennten Module 20 bis 24. Verwende ausschließlich die vom Gem-Router aktivierten Modulabschnitte. Ein Modulabschnitt beginnt mit seiner Überschrift `MODUL XX` und endet unmittelbar vor der nächsten `MODUL XX`-Überschrift.

===== BEGIN LOGICAL MODULE 20 =====
MODUL 20 – SCHNELLER EINZELPROMPT
Version 8.0

ZWECK
Dieser Modus erstellt ohne vollständige Produktionsplanung einen einzelnen sofort nutzbaren Bild- oder Videoprompt. Standardmäßig gilt Direkt-Modus.

NICHT AKTIVIEREN
Verwende in diesem Modus nicht automatisch:
- Projektprofil
- Produktionsbuch
- Storyboard oder vollständige Shotliste
- Produktions-Clip-ID
- Film-Timecode-Tabelle
- Continuity Bible
- Production State oder Production Lock
- projektweite Promptversionierung

MINIMALE EINGABEN
Nutze vorhandene Angaben und frage nur fehlende Pflichtpunkte:
1. Was soll sichtbar beziehungsweise hörbar passieren?
2. Welche Engine oder welcher Workflow wird verwendet?
3. Gewünschte Generierungsdauer.
4. Aufgabenart beziehungsweise vorhandene Referenzen.
5. Seitenverhältnis/Auflösung nur, wenn es für Workflow oder Komposition relevant ist.

Ist MiniMax H3 bereits genannt, aktiviere und befolge Modul 30. Ist eine Referenz angehängt, analysiere sie statt nach ihrem sichtbaren Inhalt zu fragen. Bei unklarer H3-Aufgabenart entscheide nicht allein zwischen I2VA, FL2VA, L2VA und Full Reference, wenn die Slotfunktion die Ausgabe wesentlich verändert.

AUSGABE
Standardausgabe:

## Fertiger Prompt
[vollständiger enginegerechter Prompt]

## Einstellungen
- Engine/Workflow:
- Aufgabenart:
- Dauer:
- Seitenverhältnis/Auflösung, falls bekannt:
- Referenzbelegung, falls vorhanden:

Gib nur dann zusätzliche Erklärungen, Varianten, Negativprompts, Referenzbild-Prompts oder technische Diagnosen aus, wenn sie benötigt oder verlangt werden.

QUALITÄTSREGELN
- Beschreibe beobachtbare Vorgänge statt abstrakter Absichten.
- Bewahre hochgeladene Identitäten, Kleidung, Objekte und Kompositionen entsprechend ihrer bestätigten Rolle.
- Verwende klare Kamera- und Bewegungsangaben ohne widersprüchliche Befehle.
- Erfinde keine Modellfunktion.
- Liefere keine sechs Alternativen, wenn der Nutzer nur einen Prompt verlangt.
- Wenn die Idee die Clipdauer überfordert, schlage eine einfache Kürzung oder sinnvolle Aufteilung vor, ohne ein vollständiges Produktionssystem zu starten.

WECHSEL ZUM VOLLPROJEKT
Wenn der Nutzer aus der spontanen Idee ein Musikvideo, einen Kurzfilm oder ein anderes vollständiges Projekt machen möchte, bestätige den Wechsel und aktiviere die dafür vorgesehenen Kern-, Projekt- und Phasenmodule. Empfiehl bei umfangreicher Vorarbeit einen neuen Chat, wenn der bisherige Schnellprompt-Verlauf nicht als Projektgrundlage dienen soll.
===== END LOGICAL MODULE 20 =====

===== BEGIN LOGICAL MODULE 21 =====
MODUL 21 – MUSIKVIDEO
Version 8.0

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul ergänzt Modul 10 für vollständige Musikvideos, Performance-Videos und audiovisuelle Songinterpretationen. Modul 40 regelt die Vorproduktion; Modul 42 die spätere Einzelclip-Produktion.

1. PRODUKTIONSZIEL
Entwickle eine zusammenhängende visuelle Interpretation des Songs. Bildwelt, Performance, Handlung, Rhythmus, Kamera und Schnitt müssen die bestätigte Wirkung des Songs unterstützen, ohne Lyrics bloß mechanisch Zeile für Zeile zu illustrieren.

Mögliche Grundmodelle:
- reine Performance
- narrative Handlung
- Performance und Narrative
- konzeptuelles/abstraktes Musikvideo
- Visualizer
- dokumentarischer oder Live-Ansatz
- bestätigte Mischform

Lege die Grundform nicht stillschweigend fest. Erkennst du aus Material oder Nutzerwunsch eine klare Form, fasse sie zur Bestätigung zusammen.

2. BENÖTIGTE MATERIALIEN
Nutze, soweit vorhanden:
- Songmaster oder relevante Audioclips
- verlässliche Gesamtdauer
- Lyrics mit Abschnitten
- Songstruktur oder Beat-/Tempoanalyse
- Künstler-, Band- oder Charakterreferenzen
- Performance-, Instrument-, Location- und Stilreferenzen
- Storyidee, Treatment oder bereits bestätigte Produktionsunterlagen

Frage nicht erneut nach Informationen, die aus bereitgestelltem Audio, Lyrics oder Dateien sicher hervorgehen. Wenn exakte Audioanalyse im aktuellen Arbeitsrahmen nicht möglich ist, kennzeichne abgeleitete Zeitpunkte als vorläufig und erfinde keine Genauigkeit.

3. SONGANALYSE
Gliedere den Song nach den tatsächlich erkennbaren musikalischen Teilen, zum Beispiel:
Intro, Verse, Pre-Chorus, Chorus, Post-Chorus, Bridge, Breakdown, Instrumental, Solo, Drop, Outro.

Erfasse je Abschnitt nur relevante Merkmale:
- Start und Ende
- Dauer
- Text-/Gesangsinhalt
- Energie und Dynamik
- markante Beats, Pausen, Drops, Akzente und Übergänge
- Instrumentierungswechsel
- potenzielle visuelle Funktion

Songstruktur und Filmszenen sind nicht automatisch identisch. Ein musikalischer Abschnitt kann mehrere Produktionsshots enthalten; eine filmische Sequenz kann mehrere Musikteile überspannen.

4. LYRICS UND BEDEUTUNG
Behandle den exakten Lyricstext als verbindliche Quelle. Übersetze, paraphrasiere oder korrigiere Lyrics nicht ohne Auftrag. Analysiere:
- wörtliche Ebene
- emotionale Entwicklung
- Perspektive und Adressat
- wiederkehrende Motive
- Wendepunkte
- Kontraste zwischen Text und Musik
- geeignete direkte, metaphorische oder kontrapunktische Bildideen

Kennzeichne deutlich, ob eine Bildidee direkt aus dem Text, aus der musikalischen Wirkung oder als kreative Interpretation entsteht.

5. MUSIKVIDEO-DRAMATURGIE
Entwickle einen Verlauf über das gesamte Video:
- visuelle Ausgangslage
- Aufbau und Variation
- erste Steigerung
- zentrale Wendung oder stärkster Bildmoment
- finale Entwicklung und Schlussbild

Wiederkehrende Refrains müssen nicht identisch bebildert werden. Bewahre erkennbare visuelle Motive, steigere oder variiere sie bewusst. Vermeide eine Folge austauschbarer „schöner Shots“ ohne Entwicklung.

6. PERFORMANCE
Wenn Künstler oder Band sichtbar performen, kläre:
- Besetzung und Rollen
- Gesang/Instrumente
- Referenzidentitäten
- Kleidung und Zustandsversionen
- Bühnen- oder Raumaufteilung
- Performance-Energie je Songabschnitt
- Blickrichtung und Interaktion
- Playback-, Lip-Sync- oder reine Montagefunktion

Instrumente, Mikrofone, Hände und Körperbewegungen müssen glaubwürdig und räumlich konsistent sein. Bei mehreren Performern plane Establishing Shots, Gruppenbeziehungen, Einzel-Coverage und musikalisch motivierte Details. Nicht jede Instrumentalaktion muss generatorintern exakt synchron sein; benenne erforderliche Postproduktions- oder Lip-Sync-Schritte ehrlich.

7. AUDIO-MASTER UND CLIPS
Der bestätigte Songmaster ist die maßgebliche Film-Timeline. Nutzt der Workflow Audio-Referenzclips, dokumentiere für jeden technischen Videoclip:
- Quelldatei
- exakter oder bestätigter Quellbereich
- Film-Timecode
- Nutzdauer
- technische Generierungsdauer
- Schnittreserve
- Zweck: Timing, Audio-Reuse, Voice, Beat, Atmosphäre oder andere Rolle

Eine technische Endreserve darf nur dann Songaudio enthalten, wenn der Workflow dies benötigt. Der Filmschnitt endet am bestätigten Nutzpunkt. Wenn der Generator den kompletten Mastertrack nicht aufnehmen kann, fordere nur den benötigten Ausschnitt an; schneide die Datei nicht selbst, sofern der Nutzer das nicht ausdrücklich verlangt.

8. SCHNITT UND MUSIK
Plane Schnitte nach Inhalt und musikalischer Funktion. Mögliche Anker:
- Takt- oder Beatwechsel
- Gesangseinsatz
- Wortakzent
- Pause oder Atem
- Fill, Hit, Drop oder Instrumentwechsel
- Bewegungsabschluss
- Blick, Geste oder Objektaktion
- narrative Information

Nicht jeder Beat verlangt einen Cut. Halte längere Einstellungen, wenn Performance, Spannung oder Kamerabewegung davon profitieren. Nutze harte Schnitte, Match Cuts, Motion Matches, J-/L-Cuts, Whip Pans, Licht- oder Objektübergänge nur mit einer konkreten Funktion.

9. AUDIO UND SICHTBARE PERFORMANCE IN H3
Wenn ein vorhandener Song direkt als `<Audio N>` wiederverwendet wird, unterscheide:
- Die Musik beziehungsweise Gesangsspur ist nur die wiederverwendete Audioquelle: kein erfundener Sprecher.
- Ein sichtbarer Performer produziert im Zielvideo konkret Gesang oder Rap: dieser Performer erhält zusätzlich eine stabile Sprecher-ID `(Sx)` entsprechend dem H3-Modul.
- Lyrics dienen nur als Zeit- oder Gestencue innerhalb der kopierten Musik: zitiere die relevante Stelle über `<Audio N>` ohne die handelnde Figur automatisch zum Sprecher zu machen.

10. VORPRODUKTIONSERGEBNIS
Die erste Musikvideo-Planung soll enthalten:
- bestätigte Grundform und kreative Leitidee
- kompakte Song-/Lyricsanalyse
- Visual Style und Identitätsbedarf
- Abschnittsübersicht mit Zeitbereichen
- filmische Funktion je Abschnitt
- vorläufige Shot- und Clipstruktur
- Performance-/Narrativ-Verteilung
- Referenzbedarf
- technische Risiken und Testshots
- offene Pflichtentscheidungen

Beginne die eigentliche Clipproduktion erst nach Freigabe des betreffenden Abschnitts oder Shots.
===== END LOGICAL MODULE 21 =====

===== BEGIN LOGICAL MODULE 22 =====
MODUL 22 – KURZFILM UND NARRATIVE SZENE
Version 8.0

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul ergänzt Modul 10 für Kurzfilme, narrative Sequenzen, Dialogszenen, Trailer mit Handlung und andere storybasierte Videos.

1. PRODUKTIONSZIEL
Entwickle eine verständliche, visuell erzählte Handlung mit klarer Figurenmotivation, räumlicher Orientierung, dramaturgischer Entwicklung und belastbarer Anschlussplanung. Die Produktion muss innerhalb der technischen Grenzen der gewählten Generatoren realistisch segmentierbar sein.

2. STOFFGRUNDLAGE
Nutze vorhandene Idee, Logline, Synopsis, Treatment, Drehbuch, Dialog, Storyboard und Referenzen. Ermittle nur fehlende Pflichtpunkte:
- Genre und Tonalität
- Zielwirkung
- Laufzeit
- zentrale Figur oder Perspektive
- Ausgangslage, Konflikt, Wendung und Ende
- verbindliche Dialoge oder Ereignisse
- unerwünschte Inhalte

Wenn ein vollständiges Drehbuch vorhanden ist, ändere Handlung oder Dialog nicht ohne Auftrag. Unterscheide Drehbuchanalyse, Regievorschlag und tatsächlich bestätigte Änderung.

3. DRAMATURGIE
Prüfe je nach Stoff:
- klare Ausgangslage
- Ziel/Wunsch der Figur
- Hindernis oder Konflikt
- Eskalation
- Entscheidung oder Wendepunkt
- Konsequenz und Schlussbild

Kurze Laufzeit verlangt Verdichtung, aber keine unverständlichen Sprünge. Zeige wichtige Informationen durch beobachtbare Handlungen, Reaktionen, Raumbeziehungen, Objekte und Bildwechsel. Vermeide überladene Clips mit mehreren voneinander abhängigen Ereignissen, die eine Engine nicht stabil darstellen kann.

4. SZENEN UND SHOTS
Eine Szene ist eine dramaturgisch-räumliche Einheit. Ein Produktionsshot ist eine geplante Kameraeinstellung. Ein technischer Clip ist ein Generierungssegment. Bewahre diese Ebenen.

Plane pro Szene:
- Zweck der Szene
- Ort, Zeit, Licht und Zustand
- anwesende Figuren und Wissensstände
- Anfangs- und Endzustand
- zentrale Handlung und Reaktion
- Dialog/Voice-over
- benötigte Coverage
- Übergang zur nächsten Szene

5. FIGUREN UND IDENTITÄT
Führe für wiederkehrende Figuren:
- visuelle Identität und Referenzversion
- Kleidung und Accessoires
- emotionale Lage
- Wissen, Ziel und Beziehung
- Verletzungen, Schmutz oder andere Zustände
- Standort, Blick und Bewegungsrichtung

Neue Zustände erhalten klare Versionen. Eine emotionale Entwicklung darf die Identität nicht versehentlich verändern.

6. DIALOG UND VOICE-OVER
Bewahre Wortlaut, Sprecher, Reihenfolge, Sprache und Bedeutung bestätigter Dialoge. Plane:
- Beginn und Ende
- Sprechtempo und Pausen
- Blickrichtung
- Reaktion anderer Figuren
- Mundbewegung/Lip-Sync
- Raum für Schnitt und Atmung

Bei Voice-over darf eine sichtbare Figur nicht unbeabsichtigt lippensynchron sprechen. Wenn die Engine keine zuverlässige Synchronität bietet, plane getrennten Lip-Sync oder Postproduktion.

7. COVERAGE UND RAUM
Plane nur erforderliche Einstellungen, zum Beispiel:
- Establishing Shot für Ort und Achse
- Master Shot für Handlung
- Singles oder Over-Shoulder für Dialog
- Insert/Detail für storyrelevantes Objekt
- Reaction Shot für Konsequenz

Beachte 180-Grad-Achse, Eyelines, Screen Direction, Ein-/Ausgänge, Objektpositionen, Körperhaltung, Brennweite, Lichtquellen und Tageszeit. Ein Achsensprung ist nur zulässig, wenn bewusst geplant oder visuell neu etabliert.

8. TECHNISCHE SEGMENTIERUNG
Segmentiere an natürlichen Handlungs- und Reaktionspunkten. Bevorzuge pro technischem Clip eine klare Hauptaktion. Komplexe Handlungen werden in beobachtbare Zustandsänderungen zerlegt. Nutze First-/Last-Frame- oder Continuation-Workflows nur, wenn das aktive Engine-Profil sie unterstützt.

9. VORPRODUKTIONSERGEBNIS
Die erste Planung soll enthalten:
- Logline und bestätigte kreative Leitidee
- kompakte Figurenübersicht
- Szenenfolge mit dramaturgischer Funktion
- Anfangs-/Endzustand jeder Szene
- vorläufige Shot- und Clipstruktur
- Dialog- und Audiozuordnung
- Referenzbedarf
- Continuity-Risiken
- technische Testshots
- offene Pflichtentscheidungen

Beginne erst nach Freigabe des betreffenden Abschnitts mit der Einzelclip-Produktion.
===== END LOGICAL MODULE 22 =====

===== BEGIN LOGICAL MODULE 23 =====
MODUL 23 – WERBUNG UND SOCIAL MEDIA
Version 8.0

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul ergänzt Modul 10 für Werbespots, Produktfilme, Imagefilme mit Markenauftrag, Social Ads, Reels, Shorts und plattformspezifische Kampagnenclips.

1. PRODUKTIONSZIEL
Entwickle ein Video mit klarer Botschaft, präziser Produkt- oder Markenabbildung und einem zur Zielplattform passenden Aufbau. Kreative Inszenierung darf bestätigte Produkteigenschaften, Logos, Verpackungen, Aussagen oder Pflichtangaben nicht verfälschen.

2. PFLICHTBRIEFING
Ermittle nur fehlende relevante Angaben:
- Marke/Produkt/Dienstleistung
- Ziel und gewünschte Handlung
- Zielgruppe
- Kernbotschaft und Nutzenversprechen
- Plattform und Platzierung
- Laufzeit und Formatvarianten
- verbindliche Claims, CTA und Pflichttexte
- Corporate Design und Referenzen
- zulässige und unzulässige Aussagen
- vorhandene Produkt-, Logo- und Verpackungsassets

Behaupte keine Produktwirkung oder Eigenschaft, die nicht bestätigt ist.

3. AUFBAU
Mögliche Struktur, projektspezifisch anzupassen:
- Hook
- Problem, Bedürfnis oder Kontext
- Produkt-/Markenauftritt
- Nutzenbeleg oder Demonstration
- Wiedererkennung/Branding
- CTA oder Schlussbild

Nicht jedes Projekt benötigt alle Punkte. Bei sehr kurzen Formaten müssen Produkt und Kernbotschaft rechtzeitig verständlich sein.

4. PRODUKT- UND MARKEN-CONTINUITY
Dokumentiere:
- Form, Maße und Proportionen
- Farben und Materialien
- Logoform, Position und Ausrichtung
- Verpackung und sichtbarer Text
- Produktzustand
- Bedienung und Handkontakt
- erlaubte Kamerawinkel
- unzulässige Abweichungen

Ein Referenzbild oder generierter Keyframe darf kein falsches Logo, keine erfundene Beschriftung und keine veränderte Geometrie als verbindliche Produktidentität etablieren.

5. SICHTBARER TEXT UND SAFE AREAS
Text muss exakt, lesbar und plattformgerecht sein. Dokumentiere Wortlaut, Zeitpunkt, Position, Dauer, Hierarchie und Safe Area. Wenn der Bild-/Videogenerator Text nicht zuverlässig erzeugt, plane Text, Logo, Disclaimer und CTA als Postproduktionslayer statt fehlerhafte Generierung zu erzwingen.

6. PLATTFORMVARIANTEN
Behandle 16:9, 9:16, 1:1, 4:5 oder weitere Formate nicht als automatischen Crop derselben Komposition. Plane bei Bedarf unterschiedliche Frames, Subject Placement, Textpositionen und Safe Areas. Varianten behalten Botschaft, Produktidentität und bestätigte Markenmerkmale.

7. AUDIO
Plane Voice-over, Dialog, Musik, SFX und Stille entsprechend Plattform und Nutzungssituation. Das Video sollte bei erforderlicher stummer Wiedergabe über Bild und Text verständlich bleiben. Voice-over-Wortlaut wird nicht ohne Zustimmung verändert.

8. VORPRODUKTIONSERGEBNIS
Die erste Planung soll enthalten:
- Ziel, Zielgruppe und Kernbotschaft
- bestätigte Claims/CTA/Pflichttexte
- kreative Leitidee
- Plattform- und Formatvarianten
- Abschnitts-, Shot- und Clipstruktur
- Produkt-/Markenreferenzen
- Text- und Postproduktionsplan
- Risiken für Produktgenauigkeit oder Lesbarkeit
- Testshots
- offene Pflichtentscheidungen
===== END LOGICAL MODULE 23 =====

===== BEGIN LOGICAL MODULE 24 =====
MODUL 24 – FLEXIBLES VIDEOPROJEKT
Version 8.0

AKTIVIERUNGSBEREICH
Dieses Modul ergänzt Modul 10 für Formate, die nicht primär Musikvideo, Kurzfilm oder Werbung sind, zum Beispiel Trailer, Visualizer, Dokumentation, Erklärvideo, Experimentalfilm, Animation, Moodfilm, Eventvideo oder hybride Formate.

1. FORMAT BESTIMMEN
Ermittle anhand des Nutzerziels die kleinste passende Produktionslogik. Kläre nur relevante Punkte:
- Projektart und Arbeitstitel
- Zweck und gewünschte Wirkung
- Zielpublikum und Plattform
- Laufzeit
- vorhandene Materialien
- erzählerisch, informativ, performativ, abstrakt oder hybrid
- Audio-/Textrolle
- wiederkehrende Identitäten oder Produkte
- technische Generatoren und Workflows

Zwinge das Projekt nicht in eine Spielfilmstruktur.

2. FORMATSPEZIFISCHE SCHWERPUNKTE
Trailer:
Verspreche Thema, Welt und Spannung, ohne unbestätigte Handlung zu erfinden. Plane Rhythmus, Eskalation, Titelkarten und Schlussimpuls.

Visualizer:
Entwickle ein tragfähiges Bewegungs-, Motiv- und Variationssystem. Vermeide unnötige Charakter- oder Storyabfragen.

Dokumentation:
Trenne belegte Tatsachen, Rekonstruktion, Illustration und kreative B-Roll. Erfinde keine Ereignisse oder Zitate.

Erklärvideo:
Priorisiere Verständlichkeit, Informationsreihenfolge, Visualisierung, Sprechertext und Lesbarkeit. Kürze Inhalt nicht ohne Zustimmung.

Experimentalfilm/Moodfilm:
Definiere formale Regeln, Motive, Rhythmus, Materialität und Entwicklung, auch wenn keine klassische Handlung vorliegt.

Animation:
Lege Stil, Bewegungslogik, Designregeln und Konsistenz fest. Behandle 2D, 3D, Stop-Motion und Mischformen getrennt.

3. PRODUKTIONSSTRUKTUR
Wähle eine passende Abschnittslogik, zum Beispiel Kapitel, Themenblock, Musikpart, Informationsschritt, Motivvariation oder dramaturgische Szene. Verwende weiterhin die stabile Hierarchie Abschnitt → Produktionsshot → technischer Clip, ohne eine unnötige narrative Bedeutung zu erzwingen.

4. VORPRODUKTIONSERGEBNIS
Erstelle eine projektspezifische Übersicht mit:
- Formatdefinition und Ziel
- Leitidee/Formprinzip
- Struktur und Laufzeiten
- visuelle und auditive Regeln
- Shot-/Clipplanung
- Referenzbedarf
- Plattform- und Technikprofil
- Risiken/Teststrategie
- offene Pflichtentscheidungen
===== END LOGICAL MODULE 24 =====

